Obst- und Früchtefasten - es wird kein Hunger
gelitten *
Beim Obstfasten werden zu allen Mahlzeiten nur frische
Früchte in beliebigen Mengen gegessen. Zusätzlich
wird ausreichend stilles Mineralwasser und ungesüßter
Tee zu sich genommen, um den Reinigungsprozess zu unterstützen.
Auch Obstsäfte sind erlaubt. Zigaretten
und Kaffe dagegen sind während des Fastens verboten.
Ausreichend Bewegung an der frischen Luft wird empfohlen.
Es gibt auch eine abgewandelte Form dieser Fastenkur,
bei der außerdem rohes und gedünstetes Gemüse
erlaubt ist. Am Ende der Fastenkur, die bis zu einer
Woche durchgeführt werden kann, steht meistens
ein Aufbautag mit Reis.
Welche Früchte sind geeignet?
Diese Art der Diät sollte am besten im späten
Frühjahr oder Sommer durchgeführt werden,
weil dann die Auswahl der Obstsorten am größten
ist. Denn wer das Obstfasten einige Tage machen will,
braucht Abwechslung. Zudem sollen die Früchte immer
frisch gekauft werden und möglichst aus biologischem
Anbau sein. Von den Inhaltsstoffen sind besonders Erdbeeren,
Melonen, Ananas, Himbeeren, Heidelbeeren und Äpfel
wertvoll. Grundsätzlich sind alle Früchte
erlaubt und können nach Vorlieben gewählt
werden. Pro Tag wird durchschnittlich etwa ein Kilogramm
Obst benötigt.
Was kann diese Diät bewirken?
Die Verschlackung, die durch eine Ernährung mit
Fleisch, Zucker, Weißmehlprodukten und Fast Food
sowie Bewegungsmangel entstehen, kann durch das Obstfasten
abgebaut werden. Die Fasern der Früchte helfen
der Darmschleimhaut bei der Regeneration und auch
die Ausscheidung wird angeregt. Die große Menge
an Vitalstoffen stärkt das Immunsystem.
Zudem helfen die Früchte, Giftstoffe auszuleiten.
Obst enthält viel Vitamin C und E sowie Karotinoide
und Kalium, die neben der Entschlackung auch das Bindegewebe
straffen. Aufgrund der hohen Flüssigkeitszufuhr
wirkt so die Haut frischer. Durch die leichte Verdaulichkeit
wird wenig Energie verbraucht. Dadurch nimmt die Müdigkeit
ab und ein Gefühl der Leichtigkeit stellt sich
bald ein.
Vorteile
Beim Früchtefasten muss kein Hunger gelitten
werden, da sich satt gegessen werden darf, beispielsweise
mit Bananen. Sie ist daher gut für Menschen geeignet,
die mit anderen Diäten Probleme haben, weil sie
nicht die notwendige Disziplin aufbringen können
oder aus gesundheitlichen Gründen eine Fastenkur
ohne feste Nahrung nicht möglich ist. Das Obstfasten
ist zudem einfach durchzuführen, weil keine aufwendigen
Zutaten einkauft werden müssen und auch nichts
gekocht werden muss. Sie ist also für berufstätige
Menschen leicht realisierbar. Lediglich der tägliche
Einkauf des Obstes ist erforderlich. Wer will, kann
auch nur regelmäßig einen Fastentag in der
Woche einlegen.
Nachteile
Für Menschen mit empfindlichem Magen und Darm
kann das Früchtefasten über mehrere Tage hinweg
schwierig sein, da viel Fruchtzucker zu Verdauungsproblemen
führen kann. Besonders, wenn der Darm mit Pilzen
besiedelt ist, werden diese dadurch in ihrem Wachstum
gefördert. Wer Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten
hat, beispielsweise gegen Erdbeeren, Zitrusfrüchte
oder Pfirsiche, ist in der Auswahl eingeschränkt,
was eine mehrere Tage umfassende Diät erschwert.
Da Obst eine kühlende Wirkung hat, ist sie nur
empfehlenswert in der warmen Jahreszeit. Möglicherweise
kommt es zu einer Gewichtsabnahme von zwei bis sechs
Kilogramm. Allerdings wird sie nicht von Dauer sein,
wenn der Körper wieder normale Nahrung erhält.
Das Früchtefasten kann also lediglich als Anfang
dienen, dem eine konsequente Ernährungsumstellung
folgen muß, um das erreichte Gewicht dauerhaft
zu halten.
Weiterführende Informationen
Umfangreiche Informationen über das Früchtefasten
werden unter anderem auf der Website www.aiqum.de
präsentiert. Dort können Sie sich tiefer in
diese spezielle Fastenart einlesen.
Weitere Fastenarten
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stellen keine medizinische Beratung dar.
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