Basisch Fasten - Vermeidung von säurebildenden
Lebensmitteln *
Viele Menschen fühlen sich müde und schlapp,
leiden unter Gelenkproblemen, Verdauungsstörungen
und anderen Zivilisationskrankheiten. Aber nur wenige
wissen, dass der Grund für all diese Beschwerden
in einer Übersäuerung ihres Organismus liegen
kann. Gegen einen Säureüberschuss im Körper
gibt es ein bewährtes Mittel, nämlich das basische
Fasten.
Basisches Fasten hat nichts mit Hungern zu tun. Man
kann so viel essen, wie man möchte, solange man
auf alle Nahrungsmittel verzichtet, die im Körper
sauer reagieren. Anders als man vielleicht denken könnte,
sind saure Lebensmittel nicht Säure bildend. Aber
viele neutral und vor allem süß schmeckende
Speisen bilden im Körper Säuren, die vor allem
bei ungesunder Lebensweise oder Vorerkrankungen häufig
nicht mehr ausgeschieden werden können. Diese überschüssigen
Säuren kann der Körper nur neutralisieren,
indem er basisch wirkende Mineralien aus den Zähnen
und Knochen zieht, wenn ihm diese Stoffe nicht in ausreichendem
Maße durch die tägliche Ernährung zur
Verfügung stehen.
Ein mehrwöchiges Basenfasten durchzuführen ist
ganz einfach. Man kann Obst und Gemüse essen, so
viel man will, dazu Kartoffeln und Vollkornreis. Auch
Mandeln und Müsli ohne Zucker sind erlaubt. Wichtig
ist, dass während des basischen Fastens viel getrunken
wird, damit die Ausschwemmung schädlicher Stoffe
aus dem Körper unterstützt wird. Es sollten
täglich mindestens 2 Liter mineralstoffarmes Wasser
ohne Kohlensäure oder Kräutertees getrunken
werden. Ebenso sind auch ungesüßte Obstsäfte
und Gemüsebrühen erlaubt.
Verzichten muss man während des basischen Fastens
auf Alkohol, Süßigkeiten und Nikotin. Auch
Fleisch, Wurst, Fisch, Teigwaren, Milch, Käse und
andere Milchprodukte sowie Zucker wirken Säure bildend
und sollten beim Basenfasten
entsprechend gemieden werden.
Nicht nur falsche Ernährung, sondern auch mangelnde
Bewegung, ungenügende Atmung und seelischer Stress
können die Gründe für eine Übersäuerung
des Organismus sein. Deshalb sollte man sich täglich
eine halbe Stunde lang bewegen, möglichst natürlich
an frischer Luft. Die Stressfaktoren kann man leider
nicht so einfach beseitigen, aber es gibt viele Kursangebote
von Krankenkassen und Volkshochschulen, wo man eine
Entspannungstechnik wie das Autogene Training oder die
Progressive Muskelentspannung erlernen kann. Es hilft
auch schon, wenn man in den Alltag kleine Pausen einbaut.
Basisches Fasten kann man noch zusätzlich durch Basenpulver
zum Einnehmen und durch basische Badezusätze unterstützen.
Auch nach der Basenkur sollte man regelmäßig
einen Tag oder eine Mahlzeit einplanen, wo man auf alle
Säurebildner verzichtet.
Weitere Fastenarten
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